Lied vom Portemonnaie

Tom Duerner

 

 

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1.  Als kleiner Junge war ich noch verhältnismäßig dumm.

Die Sprüche großer Leute waren mir ein Heiligtum.

Zum Beispiel: „Ehrlich währt am Längsten.“ oder: „Armut schändet nicht.“

Das konnte ich nur glauben mangels größ’rer Übersicht.

Das konnte ich nur glauben mangels größ’rer Übersicht.

Refr.:

Ne ne Mama, ne ne Papa, Beschiss regiert die Welt!

Ich habe zwar ein Portemonnaie, doch andre ham' das Geld,

ich habe zwar ein Portemonnaie, doch andre ham das Geld.

2.  Die Volksvertreter denken sich, sie könnten uns regier’n,

auch nebenbei noch hier und dort ein wenig abkassier’n.

Inzwischen ist mir ziemlich klar: Das Geld regiert die Welt!

Nur eine Frage bleibt da noch: Na, wer regiert das Geld?

Nur eine Frage bleibt da noch: Na, wer regiert das Geld?

Refr.:

Ne ne Mama, ne ne Papa, Beschiss regiert die Welt!.......

 3. Ehrlich gesagt, ich wäre gern auch so ein reicher Sack.

Ja, Schampus auf der Hochseeyacht wäre ganz mein Geschmack.

Mal zocken in Monaco und Schifahr’n auf Hawaii

Ich kauf mir Bayern München und eine Linkspartei.

Refr.:

Ja ja Mama, ja ja Papa, So ist nun mal die Welt!

Die Andern ham das Portemonnaie, ich aber hab das Geld.

Die Andern ham das Portemonnaie, ich aber hab das Geld.

 

 

 

 

 

 4. Ich gäbe Kindern Arbeit, dort wo man wenig hat.
Mein Hedgefond spekuliert auch mal gegen nen schwachen Staat.
Ich spendete großzügig an die regierende Partei.
Ich wär ein Leistungsträger und hätte steuerfrei.
Ich wär ein Leistungsträger und hätte steuerfrei.

Refr.:

Ja ja Mama, ja ja Papa, So ist nun mal die Welt! ........